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Wie wirkt sinnesspezifische Pädagogik?

Ein Evaluationsprojekt in Kooperation mit dem Jean-Itard-Zentrum GmbH Wolzig


Im Jean-Itard-Zentrum in Wolzig (Brandenburg), einer stationären Einrichtung für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen wird von den pädagogischen Fachkräften entlang des selbst entwickelten Konzepts einer „sinnesspezifischen Pädagogik (SP)“ gearbeitet. Das Konzept versteht sich als Angebot an die Kinder und Jugendlichen, sich im geschützten Raum, angeleitet durch den Einsatz unterschiedlicher Übungen und Materialien mit ihren jeweiligen Sinneseindrücken und Emotionen auseinanderzusetzen. Seelisch verletzten Kindern soll auf diese Weise ein neuer Weg zur Selbstwahrnehmung eröffnet werden, der es ihnen ermöglicht, ihr Selbstverstehen und ihre Selbstakzeptanz zu stärken. In enger Kooperation mit der Einrichtung soll die Wirkung des Konzepts der „sinnesspezifischen Pädagogik (SP)“ untersucht werden. Dazu werden, neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Konzept, vor Ort Beobachtungen stattfinden und in einem empirisch-qualitativen Zugang vor allem Interviews mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt, die anschließend ausgewertet werden.

Ziel des Projekts ist die Evaluation des genannten Konzepts, dessen Erträge den anhaltenden Transformationsprozess pädagogischer Professionalität in stationären Einrichtungen stützen sollen.

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